Montag, 29. Dezember 2008

Uttar Pradesh - Erbe der Moguln

Heute ist es soweit - unsere Reise durch Indien beginnt.

Zwei Motorradrikschas bringen uns und das Gepaeck zur Parkgarage am "Connaught Place". Schon jetzt, ohne Fahrzeuge, fallen wir auf - allein schon wegen der Sicherheitskleidung. Unser Fahrer ist auch Motorradfan uns als er hoert, dass unsere "Kuehe" 60 PS haben, ruft er beeindruckt: "What? 60 PS? Like a bus!" Das Packen ist inzwischen Routine und bald ist alles wieder an seinem Platz. Dann stuerzen wir uns in den morgendlichen Verkehr und finden erstaunlich gut aus der Stadt. Allein - sie scheint nicht enden zu wollen. Kilometer um Kilometer fahren wir durch abgasgeschwaengerte Vorstaedte und Elmar fragt an jeder Ampel: "Wann hat das endlich ein Ende?" Wir schwimmen gut im fliessenden Verkehr mit und Joerg und Elmar benutzen ihr Hupe bald ebenso haeufig wie die Einheimischen. Nach ca. 50 km haben wir es geschafft. Nun fuehrt der Highway ueber's Land und ploetzlich wird's gruen. Soweit das Auge reicht erstrecken sich bluehende Rappsfelder entlang der Strasse, dazu Reis und junger Weizen. Auf den Feldern stehen Huetten aus Schilf und/oder Zuckerrohr.



Sie sind rund und haben ein Dach wie eine Zipfelmuetze. Ob sie wohl als Wohnhaus oder als Speicher dienen? Vielerorts sieht man in kunstvollen Mustern zum Trocknen ausgelegte Kuhfladen und kleine mit bereits getrocknetem Brennmaterial gefuellte Lehmhuetten. Immer wieder sehen wir Frauen, die Buendel mit langen Zuckerrohrstangen auf dem Kopf transportieren - kilometerweit. Indien ist also nicht nur Muell und Dreck - Gott sei Dank!

Unser Ziel ist "Agra", die Stadt des "Taj Mahal". Das gesuchte "Tourist Rest House" ist schnell gefunden.

Angekommen, aber die Fahrt von Delhi hat ihre Spuren in unseren Gesichtern hinterlassen.



Saubere Zimmer, gruener Innenhof - alles prima, nur das Essen schmeckt nicht.

Den naechsten Tag starten wir spaeter als geplant, denn Elmar hat eine starke Erkaeltung und Joerg den flotten Otto. Letztlich ziehen Annette und Elmar alleine los, das "Rote Fort" zu besichtigen.





Der Weg fuehrt uns durch "Agras" schlimmstes Viertel und uns ekelt, wo wir stehen und gehen. Dreck, Dreck und nochmals Dreck. Die Leute pinkeln in den Kanal, der an manchen Stellen kniehoch mit Muell gefuellt ist und erbaermlich stinkt, was aber die Schweine nicht stoert - die fuehlen sich hier wohl!



Dazu der Verkehr und das ewige Gehupe - warum nur wollten wir nach Indien?

Innerhalb des Forts dagegen ist es sauber und ruhig und wir verbringen mehr Zeit dort als noetig - keiner von uns beiden moechte zurueck in die Wirklichkeit...





Tagsdrauf ist das Team wieder vollstaendig. Elmar ist schon am fruehen Morgen mit Heiko zu dem, dem "Taj" gegenueberliegenden, Flussufer gefahren, hat dort eindrucksvolle Fotos geschossen und die morgendliche Stimmung genossen.





Den Vormittag verquatschen wir mit Bernd und Diana. Da wir in der Regel alles gemeinsam unternehmen, geht uns hin und wieder schon mal der Gespraechsstoff aus und es kann passieren, dass wir, sobald die Tourplanung fuer den naechsten Tag steht, wie ein altes Ehepaar schweigend beim Essen sitzen. Da tut es gut, sich ab und zu mit anderen Travellern zu unterhalten und auszutauschen.

Nachmittags, zur besten Fotozeit, machen wir uns dann auf, eines der sieben Weltwunder zu besichtigen. Der Eintrittspreis ist unverschaemt hoch und liegt beim 50-fachen des Preises fuer Inder!!! Aber nun ja, wo wir schon mal da sind ... Also Tickets geloest, Sicherheitsschleuse durchlaufen



und schon betreten wir die weitlaeufige und gepflegte Anlage.

Suchbild: "Wo ist der Joergi?"



Der weisse Marmor des "Taj Mahal" erstrahlt in der Nachmittagssonne und macht durchaus Eindruck: die Symmetrie des Gebaeudes und die Verzierungen sind umwerfend. Aber waehrend Elmar von der Erhabenheit des Komplexes sehr beeindruckt ist, fehlt Annette und Joerg das "Wow-Gefuehl".





Lange sitzen und schauen wir, geniessen das rege Treiben, beobachten die indischen Familien und sind gefesselt von den farbenfrohen Saris der Frauen und Maedchen, die sich strahlend von dem Weiss des Marmors und dem Gruen der Gartenanlagen abheben.







Nur 36 km hinter Agra befindet sich die sog. Geisterstadt von "Fatehpur Sikri". Sie war einmal Reichshauptstadt des Mogul-Kaisers Akbar, musste aber aufgrund mangelnder Wasserversorgung spaeter nach Lahore verlegt werden. Dank umfangreicher Restaurierungsarbeiten britischer Archaeologen in der Zeit vor der Unabhaengigkeit sind der Hauptpalast und Hofkomplex groesstenteils erhalten.







Besonders beeindruckend sind die feinen Steinmetzarbeiten und der Thronpfeiler, der mit Motiven aus dem Hinduismus, dem Buddhismus, dem Islam und dem Christentum verziert ist. Ein Zeichen fuer die Offenheit der Mogul Kaiser allen in ihrem Reich vertretenen Religionen gegenueber.



Auch die "Jami Masjid" oder "Dargah-Moschee" ist einen Besuch wert, allerdings stoeren die fliegenden Haendler sowie aufdringlichen und fordernden Kinder, die im Hof der Moschee ihr Geschaeft mit den Touristen wittern. Sie koennen nicht verstehen, dass wir nichts kaufen wollen und bieten ihre Ware immer billiger an. Schliesslich erklaeren wir, dass wir auch fuer null Rupies nicht kaufen wuerden. Die erstaunte Frage des Haendlers darauf lautet: "So why did you come to India if you don't want to buy anything?"

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Frohe Weihnachten - Merry Christmas

Liebe Familien, Verwandte, Freunde, Kollegen, Bekannte und unbekannte Leser,

Annette, Joerg und Elmar wuenschen Euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und harmonisches neues Jahr aus Indien, Agra, Taj Mahal.




Dear families, relatives, friends, colleagues, and Blog readers,

Annette, Joerg and Elmar wish you all a Merry Christmas and a Happy New Year from India, Agra, Taj Mahal.

Samstag, 13. Dezember 2008

For our English-speaking friends - Namaste, Welcome to India

On Dec 8th a brandnew Jet Airways plane takes us to New Delhi, India. Before we bought three bottles of Whisky - for daily desinfection - at the duty free. The arrival lounge of the airport doesn't have any facilities - what a pity at 5 am - and in case you worry about the security of the passengers after the Mumbai blasts: there's an old soldier sleeping in a corner...Welcome to India!

The first two days we spent at the Cargo Terminal collecting stemps and signatures. It is unbelievable how things work here. Europeen companies have programmes written in India to simplify work processes and the customs department of New Delhi Airport doesn't even have computers! All in all the transport of the bikes costs us seven working days and as much as 1428.- Euros per bike. Traffic is not as bad as expected - at least when you have survived Iran!

We stay at a small place in Paharganj, the low-budget-quarter of Delhi. Small lanes, vehicles of all kinds, rubbish, cows, dogs and people selling all sorts of things and then the smell...

During the next days we visit places like the "Red Fort", "Jama Masjid Mosque", Mahatma Ghandis tomb, the Akshardham Temple, Laxmi Narayan Temple, Lotus temple, the railway museum and walk from India Gate to Rashtrapati palace.

We are surprised how run down even the countries most important sights are. But on the other hand: How can you spend millions in restauration when people are starving right there in front of you on the road? Annette is at the same time touched, disgusted and fascinated. But even if you'd start to give money to everyone asking for it, you would not change a thing. What we do is, not to negotiate prices more down than reasonable. It doesn't hurt us and helps the ones we are dealing with.

After nearly a whole week in Delhi we are ready to go on and exited about what there will be next!

Namaste - Willkommen in Delhi

Gegen 23 Uhr heben wir am 08.12.2008 in einer nagelneuen Maschine der Jet Airways von Dubai ab.

In Dubai im Duty Free ergaenzen wir noch unsere Reiseapotheke. Jeder eine Flasche. Jeweils ein winziger Schluck morgens und abends zur Desinfektion. Vielleicht hilft's, und wenn es nur ein Rezept des Doktor Placebo ist. Jedenfalls ist dieser Trunk fuer nicht mehr als zum Desinfizieren gut, findet Elmar. Er freut sich schon wieder auf einen Single Highland Malt kommenden Winter vor dem heimischen Kamin.



Kaum 3,5 Std. spaeter landen wir auch schon in New Delhi auf dem Indira Ghandi International Airport. Der Service an Bord ist gut, der am Boden niederschmetternd. Fast zwei Stunden dauert es, bis wir alle unsere Gepaeckstuecke beisammen haben. Dann hatten wir vor, uns entweder gleich zum Cargo Terminal zu begeben, um uns nach den Motorraedern zu erkundigen, oder bei der Hotelinfo eine passende Bleibe zu finden. Der Cargo Terminal ist drei Kilometer weit weg und eine erwaehnenswerte Hotelinfo gibt es nicht. Draussen ist es noch stockdunkel und der Ankunftsbereich des Flughafens bietet reichlich wenig Moeglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Zur Sicherheit der Passagiere schlaeft ein bereits pensionierter und wieder reaktivierter Soldat im Eck mit umgehaengter Jagdschrotflinte ... Wir sind hundemuede und wenig entscheidungsfreudig. Immerhin beschliessen wir, uns heute nicht mehr um die Motorraeder zu kuemmern und legen uns mehr schlecht als recht fuer gut zwei Stunden hin.





Schliesslich rufen wir auf gut Glueck irgendein Gaestehaus aus dem Reisefuehrer an. Man hat dort zwar kein Zimmer frei, will uns aber in der Nachbarschaft eines finden. Wir sollen nur erst einmal herkommen. Gesagt, getan. Um 7.30 Uhr sitzen wir in einem der typischen schwarzen uralten Ambassador- prepaid-Taxis zur Stadtmitte. Es ist diesig, frisch, die Sonne geht gerade auf und es herrscht noch kaum Verkehr. Ein erster Affe am Strassenrand, Motorrikschas, Mopeds, uralte Busse und nur wenige Menschen.

Ganz anders in unserem Zielviertel Paharganj. Es ist das Low-Budget-Viertel der Stadt, besteht eigentlich nur aus Basar und liegt nahe dem Hbf. Enge Gassen, Muell, Kuehe, Hunde, kleine Laeden, Haendler mit Handwagen, viele Hotels und der scharfe Geruch nach Urin heissen uns herzlich Willkommen in Delhi - Namaste! Wir finden ein passables Zimmer und kaum drin, schlafen wir auch schon - bis nachmittags um zwei! Auch an Kakerlaken in Bett und Schlafsack gewoehnt man sich!

Wir raffen uns zu einem ersten Stadtrundgang auf. Am bekannten Connaught Place soll ein bewachter Parkplatz sein. Genau das Richtige fuer unsere Vehikel.

Connaught Place, Zentrum Delhis (es gibt auch saubere Ecken hier...)



Wir laufen zu Fuss, wollen gleich richtig eintauchen. Unsere ersten Eindruecke vom Morgen bestaetigen sich, allerdings ist nun mehr los. Ueberall wird gehupt, gespuckt, gefeilscht und aufdringliche Haendler und Rikschafahrer lassen sich nur schwer abschuetteln. Wow, das ist also unser "zuhause" fuer die naechsten zwei Monate!







Heilige Kuh oder Plage, weil unantastbar?



Schulbus!



Das Leben spielt sich in Indien auf der Strasse ab.



Telefonvermittlung!



Bei Dunkelheit sieht dann alles nur noch halb so schlimm aus. Man sieht weder den Muell, noch die abbruchreifen Haeuser, nur der Geruch der oeffentlichen Urinale bleibt.



Die britische Kolonialherrschaft ist noch ueberall zu erkennen. Die Haeuserfassaden waeren wirklich sehr sehenswert, nur ist alles in einem erbaermlichen und elenden Zustand.







Am naechsten Morgen nehmen wir eine Motorradrikscha (Tuktuk) zum Flughafen. Dort beginnt ein 5-stuendiger Spiessroutenlauf vom Office der Emirates Sky Cargo, ueber Leute, die keine Ahnung haben, zum Zoll. Die Bueros im New (!?!) Customs Building sind in einem bedauernswerten Zustand. Uraltes Mobiliar, stapelweise alte Akten, jede Menge Mitarbeiter, von denen nicht jeder auch etwas zu tun hat, keine Computer dafuer aber Blaupapier und Formularbloecke en masse.



Deutsche Firmen lassen in Indien Programme schreiben, die Arbeitsprozesse vereinfachen sollen und hier arbeiten sie noch wie vor 50 Jahren! Der Wahnsinn! Um 17 Uhr haben wir - angeblich - alle Stempel und Unterschriften beieinander um am naechsten Tag die Maschinen freizubekommen.
Den Buerokratismus haben die Pomes, als sie Indien in die Unabhaengigkeit entlassen haben, leider nicht mitgenommen.

Abends streifen wir durch's Viertel. Staendig muss man Pfuetzen, Matsch, Muell, Kuhfladen, Tabakspucke oder einem der vielen Fahrzeuge ausweichen, die sich ihren Weg lautstark freihupen. Dennoch: eindrucksvoller kann es nicht sein. Bei einem kleinen Schrein z.B. erklingt froehliche Musik. Die Glaeubigen klatschen im Rhythmus und schwenken ein brennendes Licht in einer Schale. Bei einer Arztpraxis kann man eine echte Toilette benutzen und kaufen kann man hier sowieso alles. Wir bekommen auch Einblicke in private Wohnungen. Ganze Familien leben hier in einem Zimmer, das gleichzeitig Wohn-/ Schlafzimmer und Kueche ist. Wasser gibt es auf der Strasse....Toiletten??? Hocke, Sari heben und ablassen.

Wie verabredet sind wir tagsdrauf puenktlich um 10.30 Uhr wieder beim Zoll. In den Bueros herrscht noch gaehnende Leere. "Vor elf faengt hier keiner an", erklaert uns ein Putzman.



Nach weiteren Stempeln und Gebuehren liefert man uns die Maschinen schliesslich aus. Es ist bereits 15 Uhr. Joerg und Elmar machen sich gleich ans Auspacken und Zusammenschrauben, dann Tanken, beim Zoll das Carnet de passage abholen und dann sind wir wieder "on the road".

Endlich haben wir unsere 2 treuen Reisebegleiter wieder!











Die Zuschauermenge waechst stetig an, bis irgendwann ein Wachmann kommt und alle zurueckschickt. Husch husch, zurueck an die Arbeit!



Die Mopeds kommen vollkommen unbeschaedigt in Indien an. Die hervorragende Verpackung zahlt sich aus.









Wer sein Moped liebt, der schiebt ... wenigstens vom Zoll bis zur Tankstelle.



Insgesamt hat uns der Versand gute 7 Arbeitstage und je 1428.- Euro gekostet!

Den Weg zurueck in die Stadt finden wir problemlos. Es ist zwar viel Verkehr und man muss gut aufpassen, aber die Inder fahren ruhiger und weniger aggressiv als die Iraner. Joerg hat richtig Spass beim Slalomfahren. Hoffentlich bleibt das so!

Zur Feier des Tages gehen wir heute Abend in einem richtigen Restaurant essen und bezahlen statt 4.- eben 8.- Euro ... zu dritt!

Die naechsten Tage haben wir nun endlich Zeit zum Sightseeing. Wir laufen viel und nehmen nur zwischendurch eine Rikscha, so sieht man einfach mehr.





Besucht wird das sog. "Rote Fort"









und die "Jama Masjid Moschee" von Old Delhi.





Schade, dass auch die Sehenswuerdigkeiten in keinem guten Zustand sind. Das alte Indien liegt weit zurueck und nur einzelne Fassaden und Bogengaenge erinnern noch an die verschwenderische Pracht. Allerdings waere es auch nicht richtig, Geld in die Restaurierung zu stecken, wenn vor den Toren die Menschen auf der Strasse regelrecht verhungern. In dieser Stadt leben mehr Menschen, als sie vertragen und ernaehren kann (offiziell 10 Millionen). Und wahrscheinlich gilt das fuer das ganze Land. Viele leben auf der Strasse, ein Buendel, an einen Zaun gehaengt, ihre einzige Habe. Sie leben von der Hand in den Mund - an guten Tagen. Verwunderlich, dass nicht noch mehr gebettelt wird ... Annette empfindet Ekel, Mitleid, ist fassungslos und doch gleichzeitig fasziniert. Aber wir koennen die Welt nicht veraendern und verbessern. Das waere der besagte Tropfen auf den heissen Stein. Wir koennen nur schauen, aufnehmen, staunen, begreifen, verstehen und lernen. Wir geben keine Almosen, versuchen uns nicht ueber's Ohr hauen zu lassen, feilschen aber fuer Dienstleistungen auch nicht um jede Rupie. Uns tut's nicht weh und den Einheimischen tut's gut.

Am Nachmittag bewundern wir die feinen Sandsteinarbeiten des Akshardham Tempels (riesige Tempelanlage zu Ehren des Bhagwan Swaminarayan) und sehen das Grab Mahatma Ghandis.



In dieser Nacht erwischt es Annette. Flotter Otto. Sie bleibt den Tag ueber im Zimmer, immer in Reichweite der Toilette. Joerg und Elmar besichtigen den hinduistischen Tempel Laxmi Narayan





sowie das Eisenbahnmuseum. Indien mit seinem weit ausgebauten Schienennetz hat hier viel zu bieten. Wir sind die einzigen Touristen, ansonsten nur Einheimische und Schulklassen. Das Museum wird nicht im Lonely Planet erwaehnt! Es sind wirklich sehenswerte Objekte ausgestellt, nur leider alle in einem erbaermlichen Zustand. Direkt vom operativen Betrieb ins Museum … und das teilweise erst in kuerzester Vergangenheit!



Auf dem Rueckweg besichtigen wir noch den Lotus Tempel der hinduistischen Baha'i Sekte.



Auch am kommenden Tag bleibt Annette noch einmal "zuhause". Joerg und Elmar laufen zum Denkmal "Salt March", das Mahatma Ghandi darstellt, wie er das indische Volk dazu ermuntert selbst Salz zu gewinnen und somit das britische Monopol zu unterwandern.



Unterwegs werden wir noch Zeuge einer indischen Hochzeit und werden auch eingeladen. Dankend lehnen wir ab. Waeren wir vollstaendig gewesen, haetten wir uns dieses Fest nicht entgehen lassen!

Indischer Hochzeitslader.









Die Prachtstrasse Rajpath verbindet den Praesidentenpalast Rashtrapati Bhavan







mit dem Kriegsdenkmal "India Gate" aus dem Ersten Weltkrieg.



In Indien werden noch die schoenen Royal Enfield gebaut. Machen einen wunderbaren Sound, gibt es auch als Diesel.



Fuer den Silberruecken: Ein gemeines indisches Makaken- Paerchen.



Sondervorstellung!



Elmar ist fuer (fast) jeden Schmarrn zu haben und in Indien gibt es den Beruf des Ohrenputzers. Schon passt's zam! Es mag den einen oder anderen nun eventuell ekeln. Erstaunlich ist, was da alles zum Vorschein kommt (und sicherlich nicht nur beim Elmar) und das darauffolgende Hoererlebnis ist phaenomenal. Auch euere Ohren wuerden Augen machen. Lange in Vergessenheit geratene Frequenzen werden wieder zum Klangerlebnis.