Samstag, 28. März 2009

Alte Koenigsstadt Ayutthaya

Um dem Verkehr in "Bangkok" zu entgehen, buchen wir gemeinsam mit Bjoern einen gefuehrten Tagesausflug nach "Ayutthaya".





Um 7 Uhr frueh werden wir abgeholt - leider nicht mit diesen urigen Fahrzeugen -



und schon zwei Stunden spaeter versuchen wir den Ausfuehrungen unseres Reisefuehrers zu folgen, der eine ganz eigene Art hat, englische Woerter auszusprechen.



So geht es mit wenig 'input' aber viel 'Freizeit' zum selbststaendigen Erkunden von einer Anlage zur naechsten: Wat Yai Chai Mongkhon, Wat Phra Mahathat, Wat Phra Si Sanphet, Vihan Phra Mongkol Bopit und Wat Chaiwatthanaram.







Auf dem Hoehepunkt ihrer Macht im 17 Jhdt. hatten die Monarchen eine Stadt errichten lassen, die den europaeischen Metropolen in nichts nachstand. Die Pracht bei Hofe und Ausstattung der Heiligtuemer war legendaer, der Handel rege und ein umfangreicher Beamtenapparat verwaltete die Steuereinnahmen.





417 Jahre lang war "Ayutthaya" die Koenigsstadt des Siamesischen Reiches, bis sie 1767 von burmesischen Truppen vollstaendig zerstoert und gepluendert wurde. Die siamesichen Koenige kehrten nicht an den Ort der Niederlage zurueck, der koenigliche Hof wurde nach Bangkok verlegt.









"Wat Lokayasutha" - Reclining Buddha





Die Tempel um den ehemaligen Koenigspalast sind die letzte Station ...





... bevor uns ein heftiges Gewitter ueberrascht und wir in einem heute noch genutzten Tempel Zuflucht suchen muessen.

Bangkok - Metropole am Chayo Phraya River

Gleich am naechsten Tag steht 'sightseeing' auf dem Programm. Mit dem Wassertaxi fahren wir auf dem "Chayo Praya River" zum Pier Nr. 9.





"Wat Arun"



Von dort ist es nur ein Katzensprung zum Koenigspalast. 1782 wurde der koenigliche Hof nach Bangkok verlegt. Die bisher auf diesem Gebiet siedelnden chinesischen Haendler wurden kurzerhand in die heutige "Chinatown" umgesiedelt. In den geschaeftigen Gassen findet sich ein Ueberangebot an Waren, von denen man sich nicht vorstellen kann, dass sie auch nur irgendwer brauchen koennte.













Zwar wurde die absolute Monarchie 1932 abgeschafft, dennoch geniesst Koenig Bhumipol (82) auch heute noch hohes politisches Ansehen und ist das religioese Oberhaupt des Landes.



Der Palast und der Koenigstempel "Wat Phra Keo" sind praechtig geschmueckte und verzierte, gepflegte Gebaeude.

Der Palastbezirk









Der Koenigstempel "Wat Phra Keo"





In einem der Gebauede wird der beruehmte "Smaragd Buddha" ausgestellt. Durch Zufall wurde er einst unter einer Schicht von Kalk entdeckt und fuer einen Smaragd gehalten, obwohl die Figur eigentlich aus Jade gefertigt ist.





Rund um den Tempelbereich fuehrt ein Laubengang mit Gemaelden, die Geschichten der hinduistischen Mythologie erzaehlen.







Tempel-Waechter











Es ist sehr schwuel und wir sind dankbar um jedes Schattenplaetzchen und noch so kleine Brise.



Nach einem spaeten Mittagessen in einer Garkueche am Kai marschieren wir zum "Wat Pho".

Diese Tempelanlage ist bekannt fuer die 45 m lange, vergoldete, liegende Buddhastatue. An ihren Fusssohlen sind 108 Perlmutt-Tafeln eingelassen, die die Tugenden eines wahrhaftigen Buddhisten darstellen.



"One day in Bangkok ..."





Auf dem Wochenendmarkt "Chatuchak"







Klein aber oho



Abends im Park am Fluss