Montag, 11. Mai 2009

Lombok - Regen, Homestay und Markt



„Lombok“, „Sumbawa“, „Flores“, „Timor“ und alle weiteren oestlichen Inseln gehoeren zur sog. „Nusa Tenggara“, einer Ansammlung von Inseln, die sich bis Australien erstrecken. Viel bekommen wir von „Lombok“ aber leider nicht mit.

Erst gegen Mittag kommen wir im Hafen von „Lembar“ von "Bali" kommend an. Der Blick ans Ufer erinnert an „Robinson Crusoe“ : karge Huegel, trockene Wiesen, ein kleiner Palmenhain am Ufer, eine Huette aus Schilf, ...











Kaum an Land duesen wir auch schon los. Mitstreiter auf der Strasse sind hier weniger die Scooter, als die vielen Ponykutschen.



Wir kommen an zwei Hochseitszuegen vorbei. Das Brautpaar ist traditionell gekleidet. Freunde, Verwandte und die Musikanten marschieren in einer Prozession dahinter. Die jungen Frauen tragen feine Spitzenblusen mit Corsagen darunter. Bezaubernd – wie nicht nur Annette findet ...

Bei „Praya“ ueberrascht uns ein heftiges Gewitter und wir muessen uns unterstellen.







Nun ist klar, dass wir es nicht mehr ueber die Insel schaffen werden und uns so schnell wie moeglich ein Quartier suchen muessen. Das einzige Hotel in „Praya“ ist voll, also fahren wir weiter. Im Reisefuehrer heisst es, es gaebe in einem Dorf, nur 3 km abseits der Hauptstrasse, eine kleine Pension mit netten Wirtsleuten. Da wollen wir nun hin. Aus den 3km werden mind. 6km, aus der Strasse wird ein holpriger Pfad und bis wir bei „Radiah“ ankommen, ist es stockfinster. Zu allem Ueberfluss ist auch noch Stromausfall. Eigentlich auch schon egal, warme Duschen gibt es hier sowieso nicht. „Radiah“ und seine Frau sind sehr bemueht, sammeln alle verfuegbaren Trockengestelle fuer unsere nassen Sachen zusammen und Abendessen bekommen wir auch noch. Alles beim Schein der Gaslaterne.



Nach dem Essen laedt der Hausherr zum Plausch. Er erzaehlt, dass der Tourismus auf der Insel nach dem Attentat auf „Bali“ nur langsam wieder in Schwung kommt und bietet an, uns am naechsten Morgen mit auf den Markt zu nehmen. Authentischer geht’s nicht!

Am kommenden Morgen um 5 Uhr gehen Bjoern und Elmar mit "Radiah" auf den Markt.



















"Radiah"

































Guter Geschmack!





Schulweg









In Indonesien raucht JEDER. Und das ununterbrochen.















Nach dem Marktspaziergang gibt es Fruehstueck: gebratene Bananen, frische Papaya und suesser Tee. Lecker!









Inzwischen sind die Kleider immerhin angetrocknet. Den Rest werden Fahrtwind und Sonne bis zur Faehre nach "Sumbawa" erledigen.

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